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Erstmusterprüfbericht (EMPB)

Der Erstmusterprüfbericht (EMPB) ist ein wichtiger Teil des Bemusterungsprozesses, denn er dokumentiert die Ergebnisse der Prüfungen am „Erstmuster“. Bevor ein Produkt in die Serienfertigung gehen kann, muss es unter realistischen Bedingungen einer Serienfertigung produziert und dem Kunden zur Prüfung vorgelegt werden. Diese erste Produktion nennt sich Erstmuster. Mit dem Erstmusterprüfbericht kann der Lieferant den Nachweis erbringen, dass die gelieferten Produkte den Qualitätsanforderungen des Kunden entsprechen. Zudem kann der Kunde im EMPB dem Lieferanten die Soll- und die festgestellten Ist-Werte mitteilen. Wichtige Informationen zu den Anforderungen an das Produkt und die Qualität sowie die nötigen Tests sind im Erstmusterprüfbericht zusammengefasst.

Warum EMPB?

Ein Erstmusterprüfbericht wird nach unterschiedlichen Vorgaben des Kunden durchgeführt und soll prüfen, ob das Produkt serienfähig ist und auch in konstanter Qualität reproduziert werden kann. Um das herauszufinden, wird eine zuvor vereinbarte Stückzahl aus der betroffenen Lieferung untersucht und die Ergebnisse im Erstmusterprüfbericht festgehalten. Zweck ist das Vermeiden von Fehlern in der Serienfertigung von Anfang an. Außerdem kann der EMPB dazu dienen, grundlegende Vereinbarungen zwischen dem Kunden und dem Lieferanten zu treffen. Erstmusterprüfberichte können in Umfang und Komplexität unterschiedlich ausfallen. 

Wird das betroffene Produkt erneut produziert, muss dies unter gleichbleibenden Bedingungen und basierend auf diesem Erstmuster geschehen.