8D-Methode im Check

Sätze wie dieser kommen von echten Machern. Erfolg wird durch Taten erreicht, denn nur so werden Probleme gelöst. Wozu die Dinge schwerer machen als sie ohnehin schon sind? Doch steht das alles im Widerspruch zu einem strukturierten Vorgehen im operativen Geschäft?

Die größte Gefahr entsteht, wenn aus Fehlern nicht gelernt wird. Doch gerade das wird durch unstrukturiertes Vorgehen wahrscheinlich. Es ist immer einfacher, blind zu reagieren anstatt Probleme systematisch im Keim zu ersticken. Ein Waldfeuer kann an vielen einzelnen Büschen durch vollsten Einsatz erfolgreich bekämpft werden. Aber kann der gesamte Brandherd dadurch gelöscht werden und sich der Wald jemals wieder erholen? Manchmal kann gar aufgedeckt werden, dass das ungelöschte Lagerfeuer der trinkfesten Hippies die Ursache war. Doch was nutzt diese Erkenntnis? Wie können wir aus Fehlern lernen, damit sie sich nicht wiederholen?

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einem Dreiklang aus dem Erkennen von Ursachen, der Erzeugung geeigneter Maßnahmen sowie der Überprüfung von deren Wirksamkeit. Aber werden Problemlösungen verschleppt? Bleiben Sofortmaßnahmen aus? Tauchen Wiederholfehler auf? Für all diese Fragen wurde von der US-Regierung ein pragmatisches Werkzeug entwickelt, welches seit 1987 in der Automobilindustrie angewendet wird: die 8D-Methode. Eine Methode für all jene Fälle, in denen Produkt- oder Prozessstörungen auftauchen und eine Hauptursache erkannt werden muss. Mit ihr wird eine Problemlösung strukturiert behandelt, sodass mehr Transparenz und Kommunikationskanäle entstehen.

Wir glauben an den Erfolg unserer Kunden. Deshalb bieten wir in unserer Software schlagkräftige Werkzeuge an und setzen bei der strukturierten Bearbeitung von Reklamationen auf die über Jahre bewährte 8D-Methode. Mit ihr können Informationen klar aufbereitet und das Wissen auf die Problemlösung fokussiert werden. Durch einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess wie in der 8D-Methode wird das Lernen aus Fehlern systematisch mit dem operativen Geschäft verwoben. Mit einem solchen roten Faden werden Fehlerursachen mit erhöhter Wahrscheinlichkeit gefunden und schließlich der bestmögliche Prozess erreicht.

Verlaufen Sie sich nicht in Sofortmaßnahmen und löschen brennende Büsche. Entscheiden Sie sich für die 8D-Methode. Denn nur, wenn Sie aus Fehlern lernen, können Sie sich und damit Ihre Produkte und Prozesse fortlaufend verbessern. Ihre Kunden werden es Ihnen danken.

Der Autor

Nikolaos Mitrakis, B.A.

Nikolaos Mitrakis ist Produktmanager bei Babtec. Seit 2015 ist er mitverantwortlich für die Konzeption und Weiterentwicklung der cloudbasierten Plattform Babtec Qube. Daneben absolviert er ein Verbundstudium zum M.Sc. Wirtschaftsinformatik an der Technischen Hochschule Köln.

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